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Was zählt alles zu Elektrokleinstfahrzeuge?

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was zählt alles zu Elektrokleinstfahrzeuge?
  2. Wer darf Elektrokleinstfahrzeuge fahren?
  3. Welche E-Scooter sind Zulassungsfrei?
  4. Was ist Elektrokleinfahrzeug?
  5. Ist ein E-Scooter ein PKW?
  6. Ist ein E-Scooter ein Kleinkraftrad?
  7. Ist ein ebike ein Elektrokleinstfahrzeug?
  8. Sind E-Scooter führerscheinfrei?
  9. Welche E-Scooter dürfen auf dem Bürgersteig fahren?
  10. Wie schnell darf ein E-Scooter ohne Kennzeichen fahren?
  11. Was ist die Strafe wenn man unter 14 E-Scooter fährt?
  12. Wo ist der Unterschied zwischen E-Roller und E-Scooter?
  13. Welche E-Bikes sind zulassungspflichtig?
  14. Was ist ein Unterschied zwischen Pedelec und E-Bike?
  15. Was kann man alles ohne Führerschein fahren?

Was zählt alles zu Elektrokleinstfahrzeuge?

Künftig dürfen elektronisch angetriebene City-Roller, die abgasfrei, falt- und tragbar sind – sog. E-Scooter oder Elektro-Tretroller– auf öffentlichen Straßen fahren. Möglich macht dies die neue Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr und zur Änderung weiterer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften (kurz: Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung [eKFV]) –  vom 6. Juni 2019. Diese beinhaltet Regelungen sowohl für Fahrzeuge, die bisher von der MobHV erfasst waren, als auch für weitere selbstbalancierende Fahrzeuge sowie für Fahrzeuge ohne Sitz. Die eKFV wurde am 14. Juni 2019 im Bundesgesetzblatt (BGBl I 2019, S. 756ff.) verkündet und ist am 15. Juni 2019 in Kraft getreten. Mit der Einführung der eKFV wurde zugleich die MobHV außer Kraft gesetzt. Die Verordnung setzt damit einen Auftrag aus dem Koalitionsvertrag um und dient der Förderung der Elektromobilität. Zudem gab es notwendige Folgeänderungen in straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften wie der Fahrerlaubnisverordnung (FeV), der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) und der Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV).

Elektrokleinstfahrzeuge im Sinne der Verordnung sind nach § 1 eKFV Kraftfahrzeuge mit elektrischem Antrieb und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mindestens 6 km/h und maximal 20 km/h.

Erforderlich sind folgende Merkmale:

  • Lenk- oder Haltestange,
  • Leistungsbegrenzung auf 500 Watt (1.400 Watt bei selbstbalancierenden Fahrzeugen),
  • Erfüllung „fahrdynamischer“ Mindestanforderungen.

Wer darf Elektrokleinstfahrzeuge fahren?

E-Scooter sind auf Radwegen, Radfahrstreifen und in Fahrradstraßen erlaubt. Nur wenn diese fehlen, darf auf die Fahrbahn ausgewichen werden. Auf dem Gehweg, in der Fußgängerzone und in Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung sind die kleinen E-Roller verboten. Bei Verbot der Einfahrt (Zeichen 267) bei Einbahnstraßen gilt das Zusatzzeichen „Radfahrer frei“ (Zeichen 1022-10) auch für Elektrokleinstfahrzeuge. Die Nutzung von Elektrokleinstfahrzeugen auf anderen Verkehrsflächen kann durch das Zusatzzeichen „Elektrokleinstfahrzeuge frei“ (§ 10 Absatz 3 EKfV) erlaubt werden.

Der Fahrer benötigt weder eine Mofa-Prüfbescheinigung, noch einen Führerschein. Das Mindestalter für das Fahren mit einem Elektro-Tretroller (Elektrokleinstfahrzeug) liegt bei 14 Jahren.

Eine Helmpflicht besteht für Elektro-Tretroller nicht – es ist aber empfehlenswert, sich mit einem Helm zu schützen.

Welche E-Scooter sind Zulassungsfrei?

»Wir wollen uns einen E-Scooter kaufen. Braucht man für so einen Cityroller eigentlich einen Führerschein?«

 

Seit dem letzten Sommer sind Electric-Scooter groß im Kommen; zuerst in den USA, jetzt auch in Deutschland. Für relativ kleines Geld kann man so einen Elektroroller auf Trödelmärkten, über's Internet und in Kaufhäusern erwerben (ein großer Drogeriediscounter verkauft gerade welche für 99 Euro...). Diese Fahrzeuge werden meist im Ausland produziert. Aber so mancher Käufer wünscht sich im Nachhinein, er hätte sich vor dem Kauf besser informiert...

Das Problem ist: Kaufen kann man ja alles Mögliche, aber benutzen darf man einen Scooter deshalb noch lange nicht überall. Die Frage ist, wer so ein Gerät unter welchen Voraussetzungen fahren darf, und wo. Dafür gibt es eindeutige Vorschriften; wer die nicht kennt, riskiert Flensburger Punkte und eine saftige Strafanzeige.

Was ist Elektrokleinfahrzeug?

Quelle: BMDV

Wenn wir über Mikromobilität sprechen, sprechen wir über kleinere Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb, wie z.B. elektrische Tretroller und Segways. Diese werden unter dem Oberbegriff „Elektrokleinstfahrzeuge“ zusammengefasst.

Ist ein E-Scooter ein PKW?

Leitsatz: 1. Gemäß der Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr (eKFV) sind Elektrokleinstfahrzeuge mit elektrischem Antrieb, einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht weniger als 6 km/h und nicht mehr als 20 km/h und bestimmten, in § 1 eKFV genannten zusätzlichen Merkmalen, als Kraftfahrzeuge eingestuft.2. Bei derartigen E-Scootern handelt es sich demnach um Kraftfahrzeuge im Sinne des § 1 Abs. 2 StVG.3. Für Führer derartiger E-Scooter liegt der Mindestwert für die unwiderlegliche Annahme von absoluter Fahruntüchtigkeit bei einer Blutalkoholkonzentration von 1,1 ‰.

In pp.

Ist ein E-Scooter ein Kleinkraftrad?

Sehr geehrter Fragesteller,

auf Grundlage der durch Sie mitgeteilten Informationen beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Ist ein ebike ein Elektrokleinstfahrzeug?

E-Scooter oder Segways als E-Kleinstfahrzeuge gehören inzwischen zum Straßenbild dazu. Doch was zählt zu Elektrokleinstfahrzeugen? Muss ein Kennzeichen am Elektrokleinstfahrzeug angebracht sein? Und wo dürfen Sie mit diesen eigentlich überall fahren? Damit Nutzer mit diesen Fahrzeugen auch legal im Straßenverkehr unterwegs sein können, hat der Gesetzgeber eine neue Grundlage geschaffen. Die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) bildet somit die rechtliche Basis für die Nutzung dieser Fahrzeuge. Neben der Verordnung gilt für Elektrokleinstfahrzeuge auch die StVO.

Wann es sich gemäß Verordnung um Elektrokleinstfahrzeuge handelt, ist in § 1 eKFV ausführlich definiert. Demnach müssen diese Fahrzeuge bestimmte Merkmale aufweisen, um zu dieser Kategorie zählen zu können. Folgenden Punkte sind diesbezüglich durch den Gesetzgeber festgelegt:

  • Elektrischer Antrieb
  • eine Nenndauerleistung maximal 500 Watt, oder 1400 Watt (wenn 60 % der Leistung zur Selbstbalancierung dienen)
  • Bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit nicht weniger als 6 km/h und nicht mehr als 20 km/h
  • Ohne Sitz (z.B. E-Scooter), selbstbalancierendes Fahrzeug (z. B. Segway, Hoverboard) mit oder ohne Sitz
  • Lenk- oder Haltestange (500 mm bei einem Sitz, 700 mm ohne Sitz)
  • Gewicht ohne Fahrer maximal 55 kg
  • Höchstens 700 mm breit, 1400 mm hoch, 2000 mm lang

Sind E-Scooter führerscheinfrei?

Braucht man für einen E-Scooter einen Führerschein?

Nein, ein Führerschein ist für E-Scooter (Tretroller) in aller Regel nicht erforderlich. Sofern das Elektrokleinstfahrzeug über eine Betriebserlaubnis und eine Straßenzulassung verfügt, können Sie den E-Scooter auch ohne Führerschein fahren. Auch eine Mofa-Prüfbescheinigung ist nicht erforderlich. Vorausgesetzt ist jedoch, dass der E-Scooter eine bauartliche Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h nicht überschreitet.

Welche E-Scooter sind nicht führerscheinfrei?

Welche E-Scooter dürfen auf dem Bürgersteig fahren?

Braucht man für einen E-Scooter einen Führerschein?

Nein, ein Führerschein ist für E-Scooter (Tretroller) in aller Regel nicht erforderlich. Sofern das Elektrokleinstfahrzeug über eine Betriebserlaubnis und eine Straßenzulassung verfügt, können Sie den E-Scooter auch ohne Führerschein fahren. Auch eine Mofa-Prüfbescheinigung ist nicht erforderlich. Vorausgesetzt ist jedoch, dass der E-Scooter eine bauartliche Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h nicht überschreitet.

Welche E-Scooter sind nicht führerscheinfrei?

Wie schnell darf ein E-Scooter ohne Kennzeichen fahren?

Zunächst braucht der E-Scooter eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder eine Einzelbetriebserlaubnis. Außerdem besteht für elektrische Tretroller eine Versicherungspflicht. Für jeden Scooter müssen die Fahrer eine eigene Kfz-Haftpflichtversicherung abschließen. Diese Haftpflicht entschädigt die Unfallopfer.

Ja, für den E-Scooter ist eine selbstklebende Versicherungsplakette Pflicht. Ohne ein gültiges Versicherungskennzeichen dürfen sie nicht im öffentlichen Straßenverkehr gefahren werden. Wichtig ist, dass die E-Scooter-Plakette jedes Jahr ausgetauscht werden muss und die neuen Kennzeichen eine neue Farbe erhalten. In Deutschland gilt eine E-Scooter-Versicherung nur für ein Jahr und das Versicherungsjahr beginnt immer am 01. März. Die neuen Kennzeichen wechseln zudem jedes Jahr ihre Farbe.

Die Versicherungsplakette, die als E-Scooter-Kennzeichen dient, ist über die Kfz-Versicherung erhältlich. Die Plakette bekommen E-Scooter-Fahrer innerhalb kürzester Zeit, in vielen Fällen kann sie gleich mitgenommen werden. Händler können aber auch Fahrzeuge verkaufen, die schon über eine Versicherungsplakette verfügen.

Die vorgeschriebenen Versicherungsplaketten sind bei allen E-Scooter-Versicherungen erhältlich.

Wer einen E-Tretroller ohne Versicherungsplakette bzw. ohne die notwendige Haftpflichtversicherung auf öffentlichen Wegen oder Plätzen verwendet, macht sich strafbar und riskiert empfindliche Strafen.

Hinzu kommt: Wer ohne Versicherungsschutz unterwegs ist, für den kann es nach einem Crash teuer werden. Nach einem Unfall kann es unter Umständen zu hohen Schadenersatzforderungen kommen, für die keine Haftpflichtversicherung aufkommen wird. Ist beispielsweise eine Person verletzt, muss der E-Scooter-Fahrer die Forderungen des Unfallopfers aus eigener Tasche bezahlen.

Was ist die Strafe wenn man unter 14 E-Scooter fährt?

Bei unseren Recherchen konnten wir feststellen, dass E-Scooter in Deutschland legal ab 14 Jahren gefahren werden dürfen. In vielen Fällen ist es so, dass speziell beim Ausleihen eines E-Scooters das 18. Lebensjahr vollendet sein muss, um in den Genuss eines E-Scooters zu kommen. Vor einer Ausleihe ist es deshalb sinnvoll, die jeweiligen Bestimmungen des Anbieters genau zu lesen.

Gibt es eine Strafe, wenn man den E-Scooter unter 14 Jahren fährt?

Ab einem Alter von 12 Jahren dürfen Kinder am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. Deshalb gibt es einige E-Scooter, welche für Kinder ab diesem Alter geeignet sind. Einige der Modelle haben sogar eine Straßenzulassung, damit Ihr Kind auf der Straße fahren kann. Die Mindestgeschwindigkeit ist bei den Modellen auf 12 km/h begrenzt. Mittlerweile bieten verschiedene Hersteller passende Modelle in diesem Segment an.

Wo ist der Unterschied zwischen E-Roller und E-Scooter?

E-Scooter sind auf Radwegen, Radfahrstreifen und in Fahrradstraßen erlaubt. Nur wenn diese fehlen, darf auf die Fahrbahn ausgewichen werden. Auf dem Gehweg, in der Fußgängerzone und in Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung sind die kleinen E-Roller verboten. Bei Verbot der Einfahrt (Zeichen 267) bei Einbahnstraßen gilt das Zusatzzeichen „Radfahrer frei“ (Zeichen 1022-10) auch für Elektrokleinstfahrzeuge. Die Nutzung von Elektrokleinstfahrzeugen auf anderen Verkehrsflächen kann durch das Zusatzzeichen „Elektrokleinstfahrzeuge frei“ (§ 10 Absatz 3 EKfV) erlaubt werden.

Der Fahrer benötigt weder eine Mofa-Prüfbescheinigung, noch einen Führerschein. Das Mindestalter für das Fahren mit einem Elektro-Tretroller (Elektrokleinstfahrzeug) liegt bei 14 Jahren.

Eine Helmpflicht besteht für Elektro-Tretroller nicht – es ist aber empfehlenswert, sich mit einem Helm zu schützen.

Welche E-Bikes sind zulassungspflichtig?

Bei einem Pedelec handelt es sich um ein sogenanntes unterstützendes Elektrofahrrad. Dieses wird weder ausschließlich durch Muskelkraft noch ausschließlich maschinell angetrieben, sondern ist eine Kombination beider Antriebsarten. Tritt der Fahrende in die Pedale, wird er vom eingebauten Motor unterstützt. Genau um diese Variante dreht es sich im Folgenden:

Was ist ein Unterschied zwischen Pedelec und E-Bike?

Die meisten Radfahrer mit einem Fahrrad mit Elektromotor denken, dass sie ein E-Bike fahren. Dabei handelt es sich streng genommen in der Regel um ein Pedelec. Im Folgenden erfahren Sie die Hauptunterschiede zwischen E-Bike und Pedelec.

  • Der größte Unterschied zwischen einem E-Bike und dem Pedelec (Pedal Electric Cycle) besteht darin, dass das Pedelec dem Radfahrer nur eine Motorunterstützung bis zu 25 km/h bietet. Das heißt, der Fahrer muss zusätzlich immer selbst in die Pedale treten. Das E-Bike dagegen fährt wie ein Mofa auf Knopfdruck auch von selbst.
  • Der Pedelec-Fahrer kann selbst entscheiden, wie viel Motorunterstützung er haben möchte. So kann er bei flachem Gelände zum Beispiel auch ganz auf die Motorunterstützung verzichten und diese ausschalten. Dann funktioniert das Rad wie ein herkömmliches Fahrrad.
  • Pedelecs mit einer Tretunterstützung von bis zu 25 km/h und einem Motor bis maximal 250 Watt haben den Vorteil, dass Sie auch verkehrsrechtlich wie ein Fahrrad behandelt werden (§1 Absatz 3 StVG). Das bedeutet, dass der Fahrer weder einen Führerschein noch ein Mindestalter oder eine extra Versicherung braucht.
  • Es gibt auch S-Pedelecs. Bei diesen Bikes unterstützt der Motor den Fahrer beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Deshalb gelten diese auch als Kleinkrafträder. Diese Bikes werden verkehrsrechtlich wie E-Bikes behandelt.
  • E-Bikes fahren auch auf Knopfdruck, ganz ohne Muskelkraft. Sie können eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h und 500 Watt erreichen. Aus diesem Grund gelten sie als Kraftfahrzeug.
  • Um ein E-Bike fahren zu dürfen, müssen Sie eine Betriebserlaubnis bzw. eine Einzelzulassung des Herstellers vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) haben, sowie ein Versicherungskennzeichen besitzen.
  • Außerdem müssen Sie für das E-Bike ein Mindestalter und einen Führerschein vorweisen können. Bei einem E-Bike mit einem Motor bis max. 20 km/h (Leichtmofa) beträgt das Mindestalter 15 Jahre. Der Mofaführerschein ist Pflicht. Ab 20 - 45 km/h (Kleinkraftrad) brauchen Sie den AM-Führerschein, den Sie erst mit 16 Jahren machen können.
  • Streben Sie eine höhere Geschwindigkeit mit Ihrem E-Bike an, ist ein starker Akku notwendig. Das hat Auswirkungen auf das Gewicht des elektrischen Fahrrads. E-Bikes mit einer hohen Wattleistung sind also in der Regel schwerer als Pedelecs mit einer niedrigen Wattleistung.

Was kann man alles ohne Führerschein fahren?

Der Lenker eines mit Motorkraft betriebenen Fahrzeuges benötigt nicht in jedem Fall einen Führerschein. Ob Sie diesen benötigen oder nicht, variiert in Abhängigkeit vom Fahrzeug: Vereinzelte Fahrzeuge dürfen auch von Personen durch den Straßenverkehr geleitet werden, die sich nicht im Besitz eines gültigen Führerscheins befinden. Dennoch existiert eine Altersbeschränkung: Der Fahrer eines Fahrzeuges, das ohne Führerschein bewegt werden darf, muss das vollendete 15. Lebensjahr erreicht haben. Selbige Regelung greift für Mofas.

Folgende Fahrzeuge sind fahrerlaubnisfrei:

  • Einspurige Fahrräder mit einem Hilfsmotor, der eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h nicht überschreitet - das klassische Mofa. Das Mofa ist vermutlich das bekannteste Fahrzeug, das ohne Fahrerlaubnis gelenkt werden darf. Als kleines motorbetriebenes Zweirad erfreut es sich vor allem bei Jugendlichen oder Erwachsenen ohne Führerschein hoher Beliebtheit. Es ist ein vor allem in der Stadt sehr praktisches Gefährt; ebenso dient es Menschen, die auf dem Land leben dazu, unabhängig von Busfahrplänen und dergleichen in die nächste größere Ansiedlung zu kommen. Mit einem Mofa ist man allerdings sehr wetterabhängig. Daher hätten viele Zeitgenossen gerne ein vierrädriges führerscheinfreies Fahrzeug, in dem man womöglich sogar jemanden mitnehmen kann. Auch wenn Mofas als führerscheinfreie Fahrzeuge gelten, dürfen Sie nicht ohne weiteres gefahren werden. Eine spezielle Prüfbescheinigung ist für Fahrräder mit Motor bzw. Kleinkrafträder notwendig. Diese soll gewährleisten, dass der Mofafahrer über Grundkenntnisse im Verkehrsrecht verfügt und sich im Straßenverkehr richtig zu verhalten weiß. Die Prüfung kann frühestens mit 15 Jahren abgelegt werden. Sie dürfen auch nur betrieben werden, wenn sie eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h nicht überschreiten können. Bis zu einer Spitzengeschwindigkeit von 15 km/h bedarf es überhaupt keiner Zugangsvoraussetzung; zwischen 15 und 25 km/h gelten zumeist Altersbestimmungen sowie das Ablegen einer Prüfung, die aber nicht mit einem Führerschein zu vergleichen ist. Übrigens: Seit Dezember 2016 dürfen auch dreirädige Leicht-Kfz, die auf eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h gedrosselt wurden, mit der Mofaprüfbescheinigung gefahren werden. Sie wurden dem Mofa nämlich fahrerlaubnisrechtlich gleichgestellt.

Das beliebteste fahrerlaubnisfreie Fahrzeug ist wohl das Mofa.