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Was hat man alles im Keller?

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was hat man alles im Keller?
  2. Was tun wenn Wasser im Keller steht?
  3. Warum steht im Keller Wasser?
  4. Was darf man in den Keller stellen?
  5. Was darf nicht in den Keller?
  6. Welche Räume gehören zum Keller?
  7. Wer haftet bei Wasser im Keller?
  8. Wer ist zuständig bei Wasser im Keller?
  9. Warum stinkt es im Keller?
  10. Wer zahlt bei Regenwasserschäden?
  11. Ist ein Kühlschrank im Keller erlaubt?
  12. Warum darf man nicht im Keller schlafen?
  13. Welche Räume zählen nicht bei der Grundsteuer?
  14. Welche Kellerräume zählen zur Wohnfläche Grundsteuer?
  15. Wer haftet bei Wasserschaden im Keller durch Regen?

Was hat man alles im Keller?

Wer seine Sachen wo abstellen darf, entscheidet der Vermieter. Er darf dem neuen Mieter einen beliebigen Kellerraum zuteilen. „Mieter dürfen auch nicht ohne Absprache mit dem Vermieter die Kellerräume einfach tauschen“, sagt Gerold Happ vom Eigentümerverband Haus & Grund. Auch wenn dies manchmal praktischer wäre, etwa weil ein anderer Keller näher an der eigenen Wohnung liegt.

Allerdings gilt auch: Verspricht der Vermieter einem Interessenten einen bestimmten Kellerraum, muss er sich daran halten. Eine mündliche Vereinbarung – etwa bei der Wohnungsbesichtigung – reicht dafür aus. Die Vertragspartner müssen dafür nicht einmal Details über Lage und Größe der Räume schriftlich festhalten, erklärt Happ und verweist auf ein Urteil des Bundesgerichtshof (Az.: III ZR 71/07).

Was tun wenn Wasser im Keller steht?

Wenn der Keller unter Wasser steht, kann die richtige Reaktion einen Teil des Schadens gleich verhindern. Egal, ob es sich um einen Wasserrohrbruch oder einen Starkregen handelt, wer schnell handelt und einige Grundregeln beherzigt, dämmt den Schaden ein.

AUF EINEN BLICK

Was tun, wenn der Keller unter Wasser steht?

Warum steht im Keller Wasser?

Steht das Wasser auf dem Boden, sollten Sie es sofort abpumpen. Rufen Sie im Anschluss einen Sachverständigen, der die Ursache für das Eindringen des Grundwassers feststellt. Mittels verschiedener Methoden müssen die Wände und der Boden getrocknet und gegebenenfalls der Estrich erneuert werden. Auf jeden Fall muss die Abdichtung des Kellers erneuert oder repariert werden. Dafür sind unterschiedliche Wege gangbar, je nach Beschaffenheit und Lage des Hauses bietet sich eine Innen- oder eine Außenabdichtung an.

Finden Sie feuchte Wände im Keller vor, handelt es sich um eine vertikale Durchfeuchtung. Das bedeutet, dass das Wasser durch die Wände dringt, weil die Abdichtung schadhaft ist. Dringt die Feuchtigkeit bei einem hohen Grundwasserspiegel direkt durch den Boden, ist vermutlich die Bodenplatte defekt. Wassereinbrüche, die am sogenannten Wand-Sohlen-Anschluss, also seitlich der Kante zwischen Wand und Boden, stattfinden, weisen hingegen auf defekte Fugenbänder hin.

Was darf man in den Keller stellen?

Ist es erlaubt, im Keller zu schlafen? Was muss man beachten, wenn man eine Werkbank in den Keller stellt? Und darf man wirklich keine Kleider im Keller lagern?

Wem Ärger und Streitereien nichts ausmachen, der kann solche Fragen mit einem Schulterzucken ignorieren. Für alle anderen dürften die folgenden, kaum bekannten Kellerregeln von Interesse sein.

Was darf nicht in den Keller?

Ist es erlaubt, im Keller zu schlafen? Was muss man beachten, wenn man eine Werkbank in den Keller stellt? Und darf man wirklich keine Kleider im Keller lagern?

Wem Ärger und Streitereien nichts ausmachen, der kann solche Fragen mit einem Schulterzucken ignorieren. Für alle anderen dürften die folgenden, kaum bekannten Kellerregeln von Interesse sein.

Welche Räume gehören zum Keller?

Keller müssen bestimmte Kriterien erfüllen, damit ihre Fläche zur Wohnfläche eines Hauses hinzugerechnet wird. Die Frage, ob ein Keller in der Quadratmeterzahl enthalten ist, kann daher bei potenziellen Hauskäufern für viel Verwirrung sorgen. Im Folgenden möchten wir Ihnen erklären , wann ein Keller als Teil der Wohnfläche eines Hauses gilt und wann nicht - egal wie groß er ist.

Die Regeln für die Einbeziehung von Kellerräumen in die Wohnflächenberechnung haben direkte Auswirkungen auf den Hauskauf. So ist die Quadratmeterzahl ein wichtiger Faktor bei der Wertermittlung. Um diesen herauszufinden wird nach Vergleichsobjekten oder Objekten ähnlicher Größe in der Umgebung gesucht, die vor kurzem verkauft wurden, um Ihnen einen fairen Angebotspreis zu nennen. Auch Gutachter verwenden ein ähnliches Verfahren zur Bewertung von Vergleichsobjekten und führen zusätzlich eine Vor-Ort-Besichtigung durch, um den wahren Wert des Hauses zu ermitteln.

Wer haftet bei Wasser im Keller?

  • Wenn durch (Hoch)Wasser im Keller Schäden an eigenen Gegenständen, Möbeln etc. entstehen, ist die Hausrat­versicherung zuständig.

  • Kommt es zu Schäden am Gebäude, wendet man sich an die Gebäude­versicherung.

  • Wichtig bei beiden Versicherungen: Es muss eine zusätzliche Elementarschaden­versicherung abgeschlossen worden sein! Nur dann ist auch Hochwasser versichert.

  • Nach dem Schaden sollte man sich umgehend an den Versicherer wenden und den Schaden dokumentieren.

  • Erst in Absprache mit Versicherer und ggf. Vermieter sollten Sie Aufräum- und Trocknungsarbeiten beginnen.

Das erwartet Sie hier

Wie Sie bei Hochwasser im Keller vorgehen und welche Versicherung bei einem Wasserschaden zahlt.

Wasserschaden im Keller – was tun? Die oberste Regel lautet: Weiteren Schaden vermeiden, sowohl Personen- als auch Sach- bzw. Gebäudeschäden! Erst wenn sichergestellt ist, dass der Schaden nicht noch größer wird – und niemand zu Schaden kommen kann können Sie sich um weitere Schritte kümmern.

Eine große Gefahr geht bei Wasser im Keller von Stromleitungen aus: Wenn der Stromkasten ohne Gefahr zu erreichen ist, sollte der Strom für den Kellerbereich unverzüglich abgeschaltet werden. Befindet sich der Stromkasten im Keller, sollte für die eigene Sicherheit unbedingt die Feuerwehr gerufen werden! Gleiches gilt, wenn im Keller Giftstoffe oder Heizöl gelagert werden und austreten können.

Bevor es mit dem Aufräumen losgehen kann, muss das Wasser aus dem Keller abgepumpt werden. Dies sollte möglichst zeitnah geschehen, damit sich Dämmungen und Trockenbau-Teile möglichst nicht mit Wasser vollsaugen können. Zudem ist es ein Vorteil, wenn mit dem Wasser möglichst viel Schlamm entsorgt wird. Denn hat sich der Schlamm erst einmal verfestigt, ist die schwere, träge Masse nur schwer aus den Räumen zu entfernen.

Wer ist zuständig bei Wasser im Keller?

Für die Schadensregulierung sind bei einem Wasserschaden vorrangig die Wohngebäudeversicherung und die Hausratversicherung zuständig. Um zu klären, welche Police den entstandenen Schaden im Einzelfall abdeckt, gilt es folgende Frage zu beantworten: Was wurde durch den Wasserschaden im Keller beschädigt?

Ob Ihre Versicherung bei einem Wasserschaden im Keller tatsächlich eintrittspflichtig ist, hängt zudem davon ab, ob ein versicherter Leitungswasserschaden vorliegt oder etwa eindringendes Regenwasser aufgrund eines undichten Fallrohres die Schäden verursacht hat. In der Gebäudeversicherung sind meist keine Schäden versichert, die durch 

Warum stinkt es im Keller?

Muffiger Geruch im Keller: Wo kommt der her? Eine pauschal richtige Antwort darauf gibt es nicht. Unangenehme Gerüche in Kellerräumen können unterschiedliche Ursachen haben. Deshalb muss man sich auf die Suche nach den Geruchsquellen begeben, bevor man die Gerüche neutralisieren kann. Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist nur eine mögliche Ursache, aber nicht die einzige.

Muffiger Geruch im Keller kann zahlreiche Ursachen haben: Schlecht isolierte Abwasserrohre können eine Ursache sein, daneben eventuell tote Mäuse oder Ratten, feuchte Textilien und Papiere oder aber feuchte Stellen an Wänden oder Decken, an denen sich Schimmel gebildet hat. Feuchtigkeit ist generell ein häufigerer Grund dafür, dass ein Kellerraum muffig riecht.

Das liegt daran, dass feuchte Stellen generell ein gutes Klima für Schimmelpilz und andere Mikroorganismen wie Bakterien bilden. Mikroorganismen benötigen sowohl Feuchtigkeit als auch organische Substanzen für ihr Wachstum.

Passende organische Substanzen in Kellerräumen können zum Beispiel gelagerte alte Bücher und Zeitschriften sein sowie Textilien, Holz oder alte Tapeten. Und sowohl Schimmelpilze als auch Bakterien können olfaktorisch wahrnehmbare, gasförmige Stoffe in die Luft abgeben. Diese Geruchsstoffe werden auch MVOC (microbial volatile organic compounds) genannt. Sie können unter anderem ein Indiz für Schimmelbefall sein, den man visuell bisher noch nicht wahrgenommen hat, beispielsweise, weil der Schimmel hinter einem Möbelstück im Kellerraum wächst oder die in einer feuchten Kiste gelagerten Zeitschriften befallen sind.

Wer zahlt bei Regenwasserschäden?

  • Um ausreichend gegen Unwetterschäden abgedeckt zu sein, ist es ratsam sowohl die Hausrat- als auch die Wohngebäudeversicherung mit einer Elementarversicherung zu ergänzen, falls sie nicht eingeschlossen ist.

  • Das neue Cell-Broadcast-Warnsystem in Deutschland ergänzt den bestehenden Warnmix aus Sirenen, Apps und Rundfunk und sendet im Notfall eine Warn-SMS an alle Mobilfunktelefone.

  • Unter anderem Rückstausicherungen, Boden- und Türschwellen, drucksichere Kellerfenster und Eingangsüberdachungen können dazu beitragen Immobilien vor Unwetterschäden zu schützen.

  • In der Regel werden Arbeitnehmende zur Schadensbeseitigung freigestellt. Über die Zumutbarkeit eines Schulbesuches bei Sturm entscheiden die Eltern.

Deutschland ist zwar nicht bekannt für extreme Naturkatastrophen, aber dennoch wird prognostiziert, dass es auch hierzulande als Folge des Klimawandels immer öfter zu schweren Unwettern und Naturkatastrophen kommen wird, die enorme Schäden an Gebäuden und Eigentum verursachen und verheerende Auswirkungen auf die betroffenen Menschen haben. Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz sind 2021 allein bei der Sturzflut im Ahrtal monetäre Extremwetterschäden von 33,4 Milliarden Euro entstanden.

Um sich gegen die finanziellen Folgen solcher Naturkatastrophen abzusichern, gibt es verschiedene Versicherungen, die im Fall der Fälle existentiell sein können.

Werden Ihr Haus, Ihre Wohnung oder Ihr Keller durch durch an die Oberfläche tretendes Grundwasser in Folge von Starkregen überschwemmt und wird dabei Ihr Hausrat, also Möbel oder Inventar, beschädigt, kommt Ihre Hausratversicherung (wie bei der Wohngebäudeversicherung) nur dafür auf, wenn Sie eine Elementarversicherung mit eingeschlossen haben. Denn Hausratversicherungen schließen in der Regel Schäden durch Überschwemmungen z. B. auch durch Starkregen aus. Anders ist es bei Leitungswasserschäden – zum Beispiel nach einem Rohrbruch. Hier zahlt Ihre Versicherung Ihren Schaden für Sie.

Ist ein Kühlschrank im Keller erlaubt?

Angenommen, jemand betreibt einen Kühlschrank in einem Keller in einem Mehrfamilienhaus. Im Mietvertrag ist das explizit nicht verboten. Besteht da ein Problem, z.B. Haftung, wenn z.B. der Kühlschrank in Brand geraden würde. Kann der Vermieter sowas erlauben?Gerne Antworten von Menschen, die sich mit Brandschutz auskennen und Menschen, die einschätzen könne, wahrscheinlich es ist, dass ein Kühlschrank in einer Kellerumgebung in Brand geraten kann.

Warum darf man nicht im Keller schlafen?

21. Januar 2010, 15:38 Uhr

Die Beteiligten sind die Eigentümer der oben genannten Wohnungseigentumsanlage. Den Beteiligten zu 2 gehört das in der Teilungserklärung vom 27. August 1970 mit Nr. 4 bezeichnete "Wohnungseigentum bestehend aus Miteigentumsanteil von 70/1000-stel verbunden mit dem Sondereigentum an der im Aufteilungsplan mit Nr. 4 bezeichneten Wohnung, gelegen 1. Etage Haus ... 3 Mitte, bestehend aus: 1 Zimmer, l Bettecke, Diele, Badt/WC, Küche, Keller mit Nr. 4 bezeichnet, Abstellraum, 1 Loggia, zuzüglich die mit Nr 4 bezeichneten Kelleräume in der linken Hausseite Soutterrain, ca. 113,29 qm groß."

Welche Räume zählen nicht bei der Grundsteuer?

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Bild: Copyright Pixabay

Welche Kellerräume zählen zur Wohnfläche Grundsteuer?

Wohnflächen sind Flächen, die zu Wohnzwecken dienen. Als Nutzflächen werden Flächen bezeichnet, die insbesondere betrieblichen Zwecken dienen und die keine Wohnflächen sind. Dazu zählen zum Beispiel Werkstätten, Verkaufsräume, Büros. Ein häusliches Arbeitszimmer (Homeoffice) gilt als Wohnfläche.

Die Wohnfläche ergibt sich aus der Wohnflächenberechnung. Liegt eine Wohnflächenberechnung nicht vor, ist die Wohnfläche nach Wohnflächenverordnung (WoFIV) zu ermitteln. Für die Nutzfläche kommt DIN 277 zur Anwendung.

Wer haftet bei Wasserschaden im Keller durch Regen?

Der Vermieter muss dafür sorgen, dass eine Wohnung oder das Mietshaus, wenn durch ein Unwetter Schäden entstanden sind, Mieter in der Nutzung ihrer Wohnung (dem Haus) eingeschränkt sind, dann solche Nutzungseinschränkungen beseitigen:Instandhaltung, Instandsetzung der Mietwohnung - Pflicht Vermieter 

Es kann sich deswegen auch ein Anspruch auf Mietminderung ergeben.Mietminderung für Mietwohnung ist gesetzlich geregelt 

  • Sie müssen dem Vermieter schnell den eingetretenen Schaden mitteilen:Mängel der Wohnung mitteilen - Ansprüche des Mieters und mit einer angemessenen Fristsetzung die Schadensbeseitigung fordern. 
  • Zahlen Sie ab sofort, auch für den bereits laufenden Monat, in dem der Schaden entstanden ist, die Miete unter Vorbehalt.  

Der Vermieter muss dafür sorgen, dass die gemietete Wohnung uneingeschränkt nutzbar ist, die Mietwohnung keine Mängel hat. Für die Pflicht zur Schadensbeseitigung durch den Vermieter ist es unerheblich, ob jemand eine Schuld an einem Wasserschaden hat oder ob gar keine Schuld irgend jemanden trifft.​​​​​​

  • Für die Pflicht zur Schadensbeseitigung durch den Vermieter ist es unerheblich, durch welche Ursache ein Wasserschaden entstanden ist.
  • Der Vermieter hat in der Regel die Pflicht, durch ein Unwetter entstandene Schäden zu beseitigen und kann hierfür ggf. seine Wohngebäudeversicherung in Anspruch nehmen.