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Kann man als Selbstständiger Hartz 4 beantragen?

Inhaltsverzeichnis:

  1. Kann man als Selbstständiger Hartz 4 beantragen?
  2. Was zahlt Jobcenter für Selbstständige?
  3. Wie lange bekommt man Hartz 4 als Selbständiger?
  4. Kann ich als selbständiger Bürgergeld bekommen?
  5. Wie viel Arbeitslosengeld bekommt ein Selbstständiger?
  6. Hat man als Selbständiger Anspruch auf Sozialhilfe?
  7. Wie hoch ist das Arbeitslosengeld für Selbständige?
  8. Wie hoch ist die Grundsicherung für Selbständige?
  9. Was ist Grundsicherung für Selbständige?
  10. Was steht mir als Selbstständiger zu?
  11. Kann ich mich arbeitslos melden wenn ich selbstständig bin?
  12. Wie hoch ist die Mindestrente für Selbstständige?
  13. Haben Selbständige Anspruch auf Sozialhilfe?
  14. Wie viel Rente bekomme ich wenn ich nie gearbeitet habe?

Kann man als Selbstständiger Hartz 4 beantragen?

Sich eine eigene Existenz aufbauen und unabhängig sein – das ist der Traum vieler Menschen. Besonders in der Anfangszeit oder in einer schlechten Phase kann es aber vorkommen, dass die Einnahmen aus der Selbstständigkeit nicht zum Leben reichen. Dann können auch Selbstständige Bürgergeld-Leistungen bekommen. Wenn Sie sich als Bürgergeld-Empfänger selbstständig machen möchten, können Sie das sogenannte Einstiegsgeld erhalten.

Unser Service für Sie

Bescheid vom Jobcenter durch unsere Partneranwälte prüfen lassen und direkt mehr Bürgergeld erhalten!

Die erste Frage, die Sie mit dem Jobcenter klären müssen, ist die Frage, ob Sie überhaupt als Selbstständiger gelten. Das muss individuell für Sie festgestellt werden. Anhaltspunkte sind:

  • Beteiligung an Gewinn und Verlust
  • freie Bestimmung der Arbeitszeit
  • freie Bestimmung der Arbeitsweise
  • Auswahl Ihrer Mitarbeiter

Nein, um den Status Selbstständiger zu haben, reicht es nicht aus, wenn Sie nur einen Gewerbeschein beantragt haben. Sie müssen Ihre selbstständige Tätigkeit tatsächlich ausüben.

Was zahlt Jobcenter für Selbstständige?

Welche Regelungen gibt es in Bezug auf Selbstständige und Hartz 4?

Betroffene können sich entweder während einer Selbstständigkeit als arbeitslos melden oder sich selbstständig machen, während Hartz-4-Leistungen bereits bezogen werden.

Werden Einnahmen aus einer Selbstständigkeit angerechnet?

Wie lange bekommt man Hartz 4 als Selbständiger?

Voraussetzungen für einen Anspruch auf Arbeitslosengeld II sind „nur“ die Erwerbsfähigkeit und die Hilfebedürftigkeit einer Person. Das heißt, auch wenn Sie selbständig sind, Ihr Einkommen und Vermögen aber für Ihren Lebensunterhalt nicht ausreicht, können Sie als „Aufstocker“ genau wie Lohnabhängige ergänzend Hartz 4 in Anspruch nehmen.

Als Selbständige/r haben Sie keine regelmäßigen und konstanten Einnahmen wie Lohnabhängige, vielmehr sind Ihre Einnahmen von Monat zu Monat unterschiedlich. Wie wird Ihr Einkommen also vom Jobcenter auch für die nächsten Monate berechnet?

Kann ich als selbständiger Bürgergeld bekommen?

Sich eine eigene Existenz aufbauen und unabhängig sein – das ist der Traum vieler Menschen. Besonders in der Anfangszeit oder in einer schlechten Phase kann es aber vorkommen, dass die Einnahmen aus der Selbstständigkeit nicht zum Leben reichen. Dann können auch Selbstständige Bürgergeld-Leistungen bekommen. Wenn Sie sich als Bürgergeld-Empfänger selbstständig machen möchten, können Sie das sogenannte Einstiegsgeld erhalten.

Unser Service für Sie

Bescheid vom Jobcenter durch unsere Partneranwälte prüfen lassen und direkt mehr Bürgergeld erhalten!

Die erste Frage, die Sie mit dem Jobcenter klären müssen, ist die Frage, ob Sie überhaupt als Selbstständiger gelten. Das muss individuell für Sie festgestellt werden. Anhaltspunkte sind:

  • Beteiligung an Gewinn und Verlust
  • freie Bestimmung der Arbeitszeit
  • freie Bestimmung der Arbeitsweise
  • Auswahl Ihrer Mitarbeiter

Nein, um den Status Selbstständiger zu haben, reicht es nicht aus, wenn Sie nur einen Gewerbeschein beantragt haben. Sie müssen Ihre selbstständige Tätigkeit tatsächlich ausüben.

Wie viel Arbeitslosengeld bekommt ein Selbstständiger?

Sie können sich freiwillig in der Arbeitslosenversicherung versichern, wenn einer der folgenden Fälle auf Sie zutrifft: 

  • Sie starten in die Selbstständigkeit, die Sie mindestens 15 Stunden pro Woche ausüben werden.
  • Sie betreuen in Elternzeit ein Kind, das älter als 3 Jahre ist.
  • Sie machen eine Weiterbildung, um beruflich aufzusteigen, den Beruf zu wechseln oder einen Berufsabschluss zu erreichen.
  • Sie treten eine Beschäftigung außerhalb der Europäischen Union (EU), des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) oder der Schweiz an und üben sie mindestens 15 Wochenstunden aus.

Sie können für die oben genannten Fälle eine freiwillige Arbeitslosenversicherung nur abschließen, wenn Sie zusätzlich eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen. Hinweis: Für eine bessere Lesbarkeit werden die oben genannten Lebensetappen nachfolgend einheitlich als „Tätigkeit“ bezeichnet.

Die freiwillige Arbeitslosenversicherung endet, sobald Sie Arbeitslosengeld beziehen. Danach muss sie neu beantragt werden. Dabei gilt: Sind Sie freiwillig versichert und erhalten Sie zum ersten Mal Arbeitslosengeld, können Sie sich danach für dieselbe selbstständige Tätigkeit erneut freiwillig gegen Arbeitslosigkeit absichern.

Nachdem Sie ein zweites Mal Arbeitslosengeld beantragen mussten, gilt Folgendes: Sie können sich erneut freiwillig versichern, wenn Sie vor dem zweiten Arbeitslosengeldbezug mindestens 12 Monate freiwillig versichert waren. Damit haben Sie einen neuen Anspruch auf Arbeitslosengeld erworben und erfüllen eine Voraussetzung dafür, sich erneut freiwillig zu versichern.

Umgekehrt bedeutet das: Waren Sie zwischen dem ersten und dem zweiten Bezug von Arbeitslosengeld weniger als 12 Monate versichert, können Sie sich nicht noch einmal freiwillig versichern.

Hat man als Selbständiger Anspruch auf Sozialhilfe?

Hilfsbedürftige Selbstständige und Freiberufler haben die Möglichkeit, Arbeitslosengeld II (ALG II) als Grundsicherung für Selbständige vom Jobcenter zu erhalten. Je nach Einkommenssituation kommt die Beantragung von Wohngeld infrage. Wer die Selbständigkeit plant, kann aus ALG II heraus von diversen Fördermöglichkeiten des Jobcenters profitieren.

Wie hoch ist das Arbeitslosengeld für Selbständige?

Anspruch auf Arbeitslosengeld

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die keinem versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis nachgehen, gelten als arbeitslos und haben unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Arbeitslosengeld (ALG I). Zu diesen Voraussetzungen zählen im Wesentlichen

    • der Nachweis der Anwartschaftszeit (d. h., dass sie in den 30 Monaten vor Meldung ihrer Arbeitslosigkeit mindestens 12 Monate in einem versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis beschäftigt waren). 
    • dass sie sich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos und arbeitssuchend gemeldet haben.
    • dass sie mindestens 15 Stunden pro Woche einer versicherungspflichtigen Tätigkeit nachgehen oder nachgehen können.

Wie hoch ist die Grundsicherung für Selbständige?

Zunächst einmal ist die Grundsicherung, um die es hier gehen soll, von der Grundsicherung bei Erwerbsminderung und der Grundsicherung im Alter zu unterscheiden. Letztere können nur Menschen beantragen, die eben schon in Rente sind oder aufgrund ihres Alters nicht mehr erwerbstätig sein können. Grundsicherung bei Erwerbsminderung erhalten Menschen, die noch nicht im Rentenalter sind, wegen einer Erkrankung aber nicht mehr voll arbeiten können und daher teils erhebliche Gehaltseinbußen haben.

Darüber hinaus gibt es noch eine weitere Grundsicherung, die für dich als Solo-Selbstständige:n relevant ist. Sie hängt mit dem Arbeitslosengeld II (ALG II) zusammen, auch als Hartz IV bekannt. Diese Grundsicherung können sowohl aktuell Arbeitssuchende als auch Selbstständige beantragen. Alle drei Arten der Grundsicherung sind Sozialleistungen, die im Sozialgesetzbuch (SGB) geregelt sind.

Folgende Voraussetzungen musst du erfüllen:

Voraussetzung dafür, dass du Grundsicherung bekommen kannst, ist also die Hilfsbedürftigkeit. Dazu führt das Jobcenter normalerweise, sowohl eine Vermögensprüfung als auch eine Einkommensprüfung durch. Aktuell gibt es hierbei etwas vereinfachte Regelungen: Bei Selbstständigen, die Grundsicherung beantragen, wird nur noch sogenanntes „erhebliches“ Vermögen berücksichtigt. Die Schwelle für dieses erhebliche Vermögen liegt bei 60.000 Euro, jede weitere Person im Haushalt darf noch einmal 30.000 Euro zusätzlich haben.

Und noch eine weitere Erleichterung gibt es bei der Grundsicherung für Selbstständige: Altersvorsorgeanlagen, also beispielsweise ein selbst bewohntes Haus oder auch eine Lebensversicherung, zählen jetzt nicht mehr als Vermögen. Für Kapitallebensversicherungen und Kapitalrentenversicherungen gilt das, solange sie vor dem sechzigsten Lebensjahr nicht ausgezahlt werden können.

Tipp

Was ist Grundsicherung für Selbständige?

Zunächst einmal ist die Grundsicherung, um die es hier gehen soll, von der Grundsicherung bei Erwerbsminderung und der Grundsicherung im Alter zu unterscheiden. Letztere können nur Menschen beantragen, die eben schon in Rente sind oder aufgrund ihres Alters nicht mehr erwerbstätig sein können. Grundsicherung bei Erwerbsminderung erhalten Menschen, die noch nicht im Rentenalter sind, wegen einer Erkrankung aber nicht mehr voll arbeiten können und daher teils erhebliche Gehaltseinbußen haben.

Darüber hinaus gibt es noch eine weitere Grundsicherung, die für dich als Solo-Selbstständige:n relevant ist. Sie hängt mit dem Arbeitslosengeld II (ALG II) zusammen, auch als Hartz IV bekannt. Diese Grundsicherung können sowohl aktuell Arbeitssuchende als auch Selbstständige beantragen. Alle drei Arten der Grundsicherung sind Sozialleistungen, die im Sozialgesetzbuch (SGB) geregelt sind.

Folgende Voraussetzungen musst du erfüllen:

Voraussetzung dafür, dass du Grundsicherung bekommen kannst, ist also die Hilfsbedürftigkeit. Dazu führt das Jobcenter normalerweise, sowohl eine Vermögensprüfung als auch eine Einkommensprüfung durch. Aktuell gibt es hierbei etwas vereinfachte Regelungen: Bei Selbstständigen, die Grundsicherung beantragen, wird nur noch sogenanntes „erhebliches“ Vermögen berücksichtigt. Die Schwelle für dieses erhebliche Vermögen liegt bei 60.000 Euro, jede weitere Person im Haushalt darf noch einmal 30.000 Euro zusätzlich haben.

Und noch eine weitere Erleichterung gibt es bei der Grundsicherung für Selbstständige: Altersvorsorgeanlagen, also beispielsweise ein selbst bewohntes Haus oder auch eine Lebensversicherung, zählen jetzt nicht mehr als Vermögen. Für Kapitallebensversicherungen und Kapitalrentenversicherungen gilt das, solange sie vor dem sechzigsten Lebensjahr nicht ausgezahlt werden können.

Tipp

Was steht mir als Selbstständiger zu?

Wenn Sie nachweisen, dass Ihr regelmäßiges Einkommen als Selbstständige:r niedriger ist als monatlich 4.987,50 Euro (2023), berechnen wir Ihre Beiträge nach Ihrem tatsächlichen Einkommen.

Kann ich mich arbeitslos melden wenn ich selbstständig bin?

Der Pflichtversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung unterliegen:

  • Handwerker und Hausgewerbetreibende;
  • Lehrer, Hebammen, Erzieher und in der Pflege Beschäftigte;
  • Künstler und Publizisten;
  • Selbstständige mit einem Auftraggeber;
  • Seelotsen sowie Küstenschiffer und -fischer
  • bestimmte weitere Selbstständige.

Als selbstständiger Handwerker gehören Sie traditionell zum Kreis der Pflichtversicherten in der gesetzlichen Rentenversicherung. Dazu zählen alle Gewerbetreibenden, die in die Handwerksrolle eingetragen sind, persönlich die Voraussetzungen für die Eintragung in die Handwerksrolle erfüllen (zum Beispiel Meisterprüfung) und tatsächlich selbstständig arbeiten.

Ihre Versicherungspflicht hängt außerdem davon ab, ob Sie ein zulassungspflichtiges, zulassungsfreies oder handwerkerähnliches Gewerbe ausüben. Die Meldung der Handwerkskammer zur Eintragung in die Handwerksrolle ist dabei entscheidend. Auch als Gesellschafter einer in der Handwerksrolle eingetragenen Personengesellschaft sind Sie unter bestimmten Voraussetzungen rentenversicherungspflichtig.

Wenn Sie selbstständig tätige Lehrkraft im Haupt- und Nebenberuf oder Erzieher sind, mehr als 520 Euro monatlich verdienen und regelmäßig keinen versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen, dann sind sie versicherungspflichtig.

Achtung!

Der Lehrbegriff wird hier weit ausgelegt: So gehört Nachhilfe ebenso dazu wie Golf- oder Aerobicunterricht. Auch selbstständige Coaches, Trainer, Moderatoren, Supervisoren oder Feldenkraispädagogen können als Lehrer gelten.

Wie hoch ist die Mindestrente für Selbstständige?

Der Pflichtversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung unterliegen:

  • Handwerker und Hausgewerbetreibende;
  • Lehrer, Hebammen, Erzieher und in der Pflege Beschäftigte;
  • Künstler und Publizisten;
  • Selbstständige mit einem Auftraggeber;
  • Seelotsen sowie Küstenschiffer und -fischer
  • bestimmte weitere Selbstständige.

Als selbstständiger Handwerker gehören Sie traditionell zum Kreis der Pflichtversicherten in der gesetzlichen Rentenversicherung. Dazu zählen alle Gewerbetreibenden, die in die Handwerksrolle eingetragen sind, persönlich die Voraussetzungen für die Eintragung in die Handwerksrolle erfüllen (zum Beispiel Meisterprüfung) und tatsächlich selbstständig arbeiten.

Ihre Versicherungspflicht hängt außerdem davon ab, ob Sie ein zulassungspflichtiges, zulassungsfreies oder handwerkerähnliches Gewerbe ausüben. Die Meldung der Handwerkskammer zur Eintragung in die Handwerksrolle ist dabei entscheidend. Auch als Gesellschafter einer in der Handwerksrolle eingetragenen Personengesellschaft sind Sie unter bestimmten Voraussetzungen rentenversicherungspflichtig.

Wenn Sie selbstständig tätige Lehrkraft im Haupt- und Nebenberuf oder Erzieher sind, mehr als 520 Euro monatlich verdienen und regelmäßig keinen versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen, dann sind sie versicherungspflichtig.

Achtung!

Der Lehrbegriff wird hier weit ausgelegt: So gehört Nachhilfe ebenso dazu wie Golf- oder Aerobicunterricht. Auch selbstständige Coaches, Trainer, Moderatoren, Supervisoren oder Feldenkraispädagogen können als Lehrer gelten.

Haben Selbständige Anspruch auf Sozialhilfe?

Der Schritt in die Selbstständigkeit erfordert viel Mut. Plötzlich tragen Sie eine Menge Verantwortung und das Thema finanzielle Sicherheit erhält für Sie eine vollkommen neue Dimension. Wer da in Ausnahmesituationen, wie der Corona-Pandemie, ins Straucheln gerät, ist zum Glück nicht allein. Auch Unternehmer:innen haben unter bestimmten Umständen Anspruch auf Grundsicherung für Selbstständige.

Allgemein gilt: Geraten Sie in eine finanzielle Notsituation, können Sie sich hierzulande an den Staat wenden. In der Regel unterstützt Sie dieser mithilfe festgelegter Instrumente. Genau diese wurden im Zuge der Corona-Krise jedoch zusätzlich um ein vorübergehendes Sozialschutzpaket ergänzt. Unter anderem wurden darin die Anforderungen zum Bezug von Grundsicherung vereinfacht. Im Bedarfsfall soll diese damit schnell und unbürokratisch zugänglich sein.

Von der Bundesregierung wurde die Maßnahme nochmalig bis zum 31. Dezember 2020 verlängert. Was Sie als Selbstständiger oder Selbstständige daher wissen sollten, wenn Ihr Einkommen vorläufig nicht zum Leben reicht, erfahren Sie hier.

Was ist die Grundsicherung?

Die Grundsicherung, auch Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Hartz IV genannt, fußt gesetzlich auf dem Sozialgesetzbuch (SGB II). Demnach handelt es sich um eine Leistung zur Sicherung des Lebensunterhalts. Wer nicht in der Lage ist, diesen für sich, sowie die Angehörigen seiner Bedarfsgemeinschaft, zu bestreiten, kann vom Jobcenter durch Grundsicherung unterstützt werden.

Achtung – die Verantwortung innerhalb der Bedarfsgemeinschaft gilt in beide Richtungen: So werden zum Beispiel zusammen lebende Paare vom Jobcenter gemeinsam veranschlagt. Verdient einer der beiden ausreichend Geld, um den gemeinsamen Lebensunterhalt zu bestreiten, kann ein Anspruch auf Grundsicherung für Selbstständige unter Umständen entfallen.

Wie viel Rente bekomme ich wenn ich nie gearbeitet habe?

Reicht das Geld zum Leben nicht aus und wurde die Regelaltersgrenze überschritten, erhalten bedürftige Menschen als Single 502 Euro Grundsicherung im Alter. Es handelt sich nicht um eine Rente, sondern um eine aus Steuermitteln finanzierte und bedarfsorientierte Leistung. Leben Ehepartner oder Lebenspartner gemeinsam in einer Wohnung, beträgt der Regelsatz 451 Euro, was insgesamt 902 Euro ergibt.