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Wie nennt man jemanden der alles ganz genau nimmt?

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was versteht man unter pedantisch?
  2. Wie gehe ich mit einem Pedanten um?
  3. Was ist Pedanterie in der Psychologie?
  4. Wie nennt man jemanden der sich über alles aufregt?
  5. Wie nennt man jemanden der immer anderen die Schuld gibt?
  6. Welches Sternzeichen ist pedantisch?
  7. Wie merkt man dass man perfektionistisch ist?
  8. Wie denkt ein Perfektionist?
  9. Wann wird Perfektionismus krankhaft?
  10. Wie nennt man Menschen die über alles meckern?
  11. Wie nennt man einen Menschen der alles hinterfragt?
  12. Wie erkenne ich ob jemand an einer Persönlichkeitsstörung leidet?
  13. Was ist die schwerste Persönlichkeitsstörung?

Was versteht man unter pedantisch?

Lautschrift (IPA): [ˌpeˈdantɪʃ]

Wie gehe ich mit einem Pedanten um?

Er ist übergenau, die kleinste Abweichung wird kritisiert. Er hat alles wohl durchdacht, kann alles supergut begründen. Alles muss genau so gemacht werden, die es sein muss. Das Geschirr so in die Abtropfschale, dass es optimal abtropft. Das richtige Messer für den richtigen Zweck usw. usw. Für spontane Dinge, für das Leben ist kein Platz mehr. Wenn etwas anders ist, wird kritisiert. Er muss auch alles genau überlegen, stundenlang, hin und her, wenn überraschend eine Entscheidung zu treffen ist. Wie geht man am bestem mit einem Pedanten um? Gibt es irgendwo eine gute Infoseite? Wird das im Alter immer schlimmer oder gibt sich das irgendwann? Wer hat mir einen Rat? Bin manchmal am verzweifeln. Moni

Juli '05

Was ist Pedanterie in der Psychologie?

Ein Typus, der zwar nicht immer etwas Schulmäßiges an sich hat, aber daran erinnert, sind jene Menschen, die alle Lebenserscheinungen in irgendein Prinzip einzufangen suchen, in jeder Situation nach einem Prinzip vorgehen wollen, das sie sich ein für allemal zurechtgelegt haben, von dem sie nicht abzubringen sind, die glauben, sie könnten sich im Leben nicht wohl fühlen, wenn nicht alles seinen gewohnten, richtigen Gang hat. Sie sind meist auch Pedanten. Wir haben bei ihnen den Eindruck von Menschen, die sich so unsicher fühlen, daß sie das Leben in seiner ganzen Unendlichkeit in ein paar Regeln und Formeln hineinzuzwängen versuchen, einfach deshalb, weil sie sonst nicht weiter können und erschrecken. Sie sind bereit nur dann mitzuspielen, wenn sie vorher die Regeln wissen. Vor einer Situation, für die sie keine Regel haben, laufen sie davon. Sie sind gekränkt und beleidigt, wenn ein Spiel gespielt wird, das sie nicht auch treffen. Daß mit dieser Methode auch sehr viel Macht ausgeübt werden kann, liegt auf der Hand. Man denke z. B. an alle die unzähligen Fälle der unsozialen Gewissenhaftigkeit. Wir werden immer auch finden können, daß diese Menschen von einer unbändigen Herrschsucht und Eitelkeit beseelt sind.

Selbst wenn sie fleißige Arbeiter sind, haftet ihnen die Pedanterie und Trockenheit immer an. Oft hemmen diese Erscheinungen in ihnen jede Initiative, machen aus ihnen abgezirkelte Wesen und rufen schrullenhafte Eigenschaften hervor. Der eine wird etwa die Gewohnheit entwickeln, immer am Rand des Gehsteiges zu gehen, oder sich bestimmte Steine suchen, auf die er seinen Fuß setzt. Ein anderer wird wieder kaum zu bewegen sein, einen anderen Weg zu gehen als den, welchen er gewohnt ist. Für die große Breite des Lebens haben diese Typen alle nicht viel übrig. Ihr Wesen in seinen Auswirkungen bringt oft eine ungeheure Zeitvergeudung mit sich und ist von einer Mißstimmung für sich und für ihre Umgebung begleitet. In dem Moment, wo sie in eine neue Situation kommen sollen, die sie nicht gewohnt sind, versagen sie, weil sie dafür nicht vorbereitet sind und glauben, sie ohne Regel, ohne Zauberformel nicht bestehen zu können. Daher werden sie trachten, eine Veränderung möglichst zu vermeiden. Solchen Menschen wird z. B. schon der Übergang zum Frühjahr Schwierigkeiten bereiten, weil sie sich schon so lange für den Winter eingerichtet haben. Der Weg ins Freie, der mit der warmen Jahreszeit erscheint, die dadurch bedingten, vermehrten Beziehungen zu den Menschen erschrecken sie und sie werden sich schlecht befinden. Es sind jene Menschen, die klagen, daß sie sich im Frühjahr regelmäßig unwohl fühlen. Da sie sich einer veränderten Situation so schlecht anpassen können, wird man sie meist nur an Stellen finden, die nicht viel Initiative erfordern, und man wird sie auch nur an solche Stellen setzen, solange sie sich nicht geändert haben. Denn immer ist zu bedenken, daß das keine angeborenen Eigenschaften, keine unabänderlichen Erscheinungen sind, sondern irrtümliche Haltungen zum Leben, die aber mit solcher Gewalt von der Seele Besitz ergriffen haben, daß sie einen Menschen ganz erfüllen, so daß er sich selbst kaum je davon befreien kann.

Wie nennt man jemanden der sich über alles aufregt?

Ich habe wirklich viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte mit Menschen verbracht, die mir immer wieder geschildert haben, dass sie keinen Weg finden, mit schwierigen Zeitgenossen umzugehen. Wir haben dann gemeinsam Wege erarbeitet, die sich als sehr zielführend herausgestellt haben. Und diese Wege habe ich dann zu einem Buch zusammengefasst. Ich hoffe sehr, dass jeder für sich Tipps und Tricks findet, wie es in Zukunft besser gehen kann.

Ich persönlich bin am meisten von den Besserwissern genervt. Ich muss aber dazu sagen, dass ich natürlich auch selbst in vielen Situation diese Besserwisserin bin. Das ist mir am gesamten Buch das Wichtigste: Wir sollten verstehen, dass jeder Mensch auch etwas von diesen Typen in sich hat. Nur wenn es in einem Überausmaß von einer Person ausgestrahlt wird, dann nervt es das Gegenüber.

Der Besserwisser ist so ein Typ, der hat aus seiner Prägungsgeschichte her mitbekommen: "Wir haben dich besonders lieb, wenn du etwas besser weißt oder besser kannst." Und diese Botschaft hat sich in diesem Menschen verinnerlicht. Er glaubt wirklich und ist überzeugt, dass wenn er etwas besser weiß und wenn er diese Besserwisserei einbringt, er von seinem Gegenüber mehr Anerkennung bekommt. Leider merkt er oft gar nicht, dass er dann weniger Anerkennung bekommt, weil es einfach zu viel ist.

Wie nennt man jemanden der immer anderen die Schuld gibt?

Zunächst sollte man versuchen, das Problem gemeinsam mit dem Partner zu besprechen. Wenn das nicht möglich ist oder der Partner nicht bereit ist, an der Situation etwas zu ändern, kann man sich Hilfe von außen suchen, zum Beispiel bei einem Berater oder Therapeuten.

Es könnte sein, dass dein Mann dich kritisiert, weil er sich selbst unzufrieden fühlt. Es könnte auch sein, dass er einfach eine andere Meinung hat und denkt, dass du etwas anders machen solltest. Vielleicht kritisiert er dich auch nur, weil er einen schlechten Tag hatte. Wenn dein Mann dich ständig kritisiert, solltest du mit ihm darüber reden. Finde heraus, was der Grund dafür ist und versuche, eine Lösung zu finden.

Es könnte sein, dass dein Mann dich kritisiert, weil er sich selbst unzufrieden fühlt. Es könnte auch sein, dass er einfach eine andere Meinung hat und denkt, dass du etwas anders machen solltest. Vielleicht kritisiert er dich auch nur, weil er einen schlechten Tag hatte. Wenn dein Mann dich ständig kritisiert, solltest du mit ihm darüber reden. Finde heraus, was der Grund dafür ist und versuche, eine Lösung zu finden.

Es könnte sein, dass er dir Vorwürfe macht, weil er glaubt, dass du etwas falsch gemacht hast. Oder es könnte sein, dass er einfach unglücklich ist und dir die Schuld gibt. Oder es könnte sein, dass er eifersüchtig ist und glaubt, dass du ihn betrogen hast. Es könnte auch sein, dass er einfach einen schlechten Tag hatte und dich als Ventil für seine Wut und Frustrationen benutzt. Wenn er dir immer wieder Vorwürfe macht, solltest du vielleicht mit ihm darüber sprechen, um herauszufinden, was der Grund dafür ist.

Welches Sternzeichen ist pedantisch?

Widder

Der ehrgeizige Widder ist sehr durchsetzungsstark und gibt gerne den Ton an. Für ihn ist alles, was er tut, ein Wettbewerb – den das willensstarke Sternzeichen gewinnen möchte. Deshalb kommt es ihm besonders ungelegen, wenn etwas nicht so klappt, wie geplant. Widder sind sehr idealistisch und können Niederlagen nur schwer verkraften.

Wie merkt man dass man perfektionistisch ist?

Es gibt keine allgemeingültige Definition des Perfektionismus, da dieser in den unterschiedlichsten Formen und Ausprägungen auftreten kann. Was diese Ausprägungen jedoch gemeinsam haben können, sind vor allem zwei verschiedene Aspekte, in denen sich der Perfektionismus wiederfindet:

Wie denkt ein Perfektionist?

Perfektionisten vermissen häufig ein klares, positives und sicheres Gefühl der eigenen, persönlichen Identität, wodurch sie das starke Bedürfnis entwickeln, es sich selbst und anderen Menschen zu beweisen. Dabei ist das Bedürfnis nach Anerkennung und anderen zu gefallen, gerade bei bestehenden sozialen Erwartungsstandards sehr hoch.[3] Es besteht nicht immer das Bedürfnis, perfekt zu sein, sondern oft nur perfekt zu wirken. Allgemeine Selbstoptimierungsbestrebungen spielen häufig eine wichtige Rolle.[4][5][6]

Perfektionismus beinhaltet den Anspruch, eigene Handlungen fehlerfrei und vollkommen auszuführen. Seine Motivation ist weniger die Freude an der Vollkommenheit, als die Hoffnung auf Unangreifbarkeit, Sicherheit und Zugehörigkeit. Zentral ist die Angst vor Ablehnung.[1][7][8][9][10] Dadurch steht das Bemühen um optimale und angepasste Selbstdarstellung im Vordergrund. Kleine Fehler werden oft als Katastrophe wahrgenommen.[10] Häufig werden Bereiche gemieden, die Unperfektheit befürchten lassen.[6] Häufig wird dadurch das eigene Lebensziel verfehlt. Alfred Adler spricht auch vom „Lebensirrtum“.

Perfektionsstreben kann im Wesentlichen als ein Konstrukt mit Ausprägungen in zwei Dimensionen aufgefasst werden:

Bereits 1956 hat der bekannte Verhaltenstherapeut Albert Ellis den Perfektionismus in die Liste der zwölf irrationalen Überzeugungen aufgenommen. Ellis definierte den Perfektionismus als das absolute Streben nach Perfektion, als Selbstanspruch, vollkommen leistungsfähig und intelligent in möglichst allen Bereichen sein zu müssen.[14][12]

Wann wird Perfektionismus krankhaft?

Ob in der Freizeit, am Arbeitsplatz oder in der Beziehung – wir wollen immer alles richtig machen und Fehler möglichst vermeiden. Oft streben wir geradezu nach Perfektion und setzen uns selbst zu hohe Standards. Bei diesem Verhalten und dem übermäßigen Streben nach Vollkommenheit ist von Perfektionismus die Rede.

Genau genommen gibt es keine einheitliche Definition für Perfektionismus – im Wesentlichen ist damit aber ein psychologisches Phänomen gemeint, bei dem die betroffenen Personen nach Perfektion und Fehlerlosigkeit streben. Sie setzen sich selbst extrem hohe Leistungsstandards und haben hohe Ansprüche an sich selbst. Deswegen neigen perfektionistisch veranlagte Personen häufig dazu, das eigene Verhalten sehr kritisch zu bewerten.

Wie nennt man Menschen die über alles meckern?

Immer wieder trifft man Menschen, die einfach an nichts ein gutes Haar lassen können. Familientherapeutin Brigit Salewski erklärt, warum manchen Menschen viel jammern und meckern und was man tun kann, wenn man von einem Dauernörgler umgeben ist.

Egal, ob in der Familie, beim Einkaufen, im Straßenverkehr oder einfach abends in einer Kneipe. Es gibt sie überall: die Menschen, die ohne Pause meckern und jammern - ob über die Politik, über Trends oder das eigene Privatleben.

Wie nennt man einen Menschen der alles hinterfragt?

Die zwanghafte Persönlichkeitsstörung ist gekennzeichnet durch eine tiefgreifende Beschäftigung mit Ordnung, Perfektionismus und Kontrolle (ohne jede Flexibilität oder Effizienz), die letztendlich die Fertigstellung einer Aufgabe behindert.

Menschen mit zwanghafter Persönlichkeitsstörung müssen aufgrund ihres Drangs nach Perfektionismus die Dinge kontrollieren und auf eine ganz bestimmte Weise durchführen.

Wie erkenne ich ob jemand an einer Persönlichkeitsstörung leidet?

Persönlichkeitsstörungen sind krankhafte Störungen der Persönlichkeit und des Verhaltens. Sie umfassen tief verwurzelte und anhaltende Verhaltensmuster mit Auffälligkeiten im Wahrnehmen, Denken, Fühlen und in der Beziehungsgestaltung. Patienten mit Persönlichkeitsstörungen erleben Denken, Fühlen und Handeln in einer Weise, die ihre psychosoziale Anpassung erschwert. Darunter leiden sie selbst, aber auch ihre Interaktionspartner.

Hier finden Sie weiterführende Informationen sowie ausgewählte Spezialisten und Zentren für Persönlichkeitsstörungen.

Was ist die schwerste Persönlichkeitsstörung?

Die Persönlichkeitsstörungen werden in drei Hauptgruppen unterteilt. Die Hauptgruppe A umfasst unter den Stichworten „sonderbar, exzentrisch“ die paranoiden und schizoiden Persönlichkeitsstörungen. Die Hauptgruppe B fasst unter den Stichworten „dramatisch, emotional, launisch“ die histrionische, narzisstische, dissoziale und die Borderline-Persönlichkeitsstörung zusammen. In der Hauptgruppe C finden sich Persönlichkeitsstörungen, die Verhaltensmerkmale aus dem Bereich der Angststörungen aufweisen. Stichworte sind „selbstunsichere, abhängige und zwanghafte“ Persönlichkeitsstörung.

Menschen mit paranoider Persönlichkeitsstörung sind misstrauisch, abwartend und immer darauf gefasst, von anderen angegriffen oder verletzt zu werden. Auf Kritik reagieren sie überempfindlich und zeigen übertriebene und unangemessene Reaktionen in Konflikten oder Streitigkeiten. Fühlen sie sich benachteiligt oder angegriffen, gehen paranoide Persönlichkeiten zum Gegenangriff über. Gleichzeitig können diese Menschen Situationen gut analysieren und haben einen scharfsinnigen Verstand.