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Wie bekomme ich ein Insekt aus meinem Zimmer?

Inhaltsverzeichnis:

  1. Wie bekomme ich ein Insekt aus meinem Zimmer?
  2. Warum kommen Insekten ins Zimmer?
  3. Was tun bei Insekten im Schlafzimmer?
  4. Woher kommen Insekten in der Wohnung?
  5. Welcher Geruch vertreibt Ungeziefer?
  6. Wie kann ich ein Insekt bestimmen?
  7. Wie sieht die Bettwanze aus?
  8. Welches Hausmittel tötet Insekten?
  9. Was lockt Ungeziefer an?
  10. Was hat jedes Insekt?
  11. Wie sieht das Insekt taubenschwänzchen aus?
  12. Welchen Geruch hassen alle Insekten?

Wie bekomme ich ein Insekt aus meinem Zimmer?

Hey leute!!! Ich brauche dringend hilfe! Und zwar habe ich panische angst vor so kleinen insekten und eben ( ca 1 uhr nachts) is direkt an meinen füßen im zimmer unter dem bett ein insekt hervor gerannt und kurz danach wieder schnell unters bett... Ich konnte es leider nicht gut genug beachten.. Aufjedenfall hatte es viele füße ( mind. 8) war ziemlich schnell unterwegs und hatte eine etwas dunklere farbe mehr konnte ich nich sehen auf google fand ich in der art nur einen spinnenläufer aber die sind zu groß für das vieh... Kann mir jemand helfen was das ist und wie ich es wieder loswerde??? Hab eben meine sachen gepackt und penn erstmal im wohnzimmer...

Warum kommen Insekten ins Zimmer?

Damit die brummenden Insekten gar nicht erst in Ihre Wohnung einfliegen, können Sie im Frühling und Sommer präventiv vorbeugen. Sobald diese nämlich einmal da sind, besteht auch die Gefahr, dass diese in der Wohnung Eier legen und sich schlagartig vermehren. Dafür nutzen sie gerne organische Abfälle und offenstehende Lebensmittel. Sie können dann zum echten Hygiene-Problem werden. So beugen Sie effektiv vor:

  • Fliegengitter und -netze an Türen und Fenstern
  • dichte Vorhänge als Barriere
  • lüften nur über die Schattenseite
  • keine Brutstätten und Nahrungsquellen in der Wohnung (offenes Obst, Gemüse, organische Stoffe)
  • schmutziges Geschirr nicht stehen lassen
  • regelmäßiges Reinigen der Mülleimer (mit Essigreiniger)
  • Exkremente von Haustieren vermeiden
  • am Abend und in der Nacht nicht bei angeschaltetem Licht lüften

Tipp: Insekten werden von Licht angezogen. Sie können am Abend auch für ein dunkles Zimmer sorgen und die Fenster öffnen. Ist es draußen heller als in Ihren Räumen, verschwinden die Insekten nach draußen.

Was tun bei Insekten im Schlafzimmer?

In Deutschland und Mitteleuropa sind Bettwanzen, Flöhe oder Läuse das häufigste Ungeziefer im Bett. Auch Spinnen können beißen. Allerdings sind die meisten Spinnen zu klein und haben nicht genug Kraft, um die menschliche Haut zu durchbeißen. Während Läuse, Flöhe und Bettwanzen sich vom Blut des Menschen ernähren, beißen Spinnen nur zur Verteidigung. In jedem Bett leben Hunderte von Hausstaubmilben, die den Menschen jedoch nicht beißen, sondern sich von abgestorbenen Hautpartikeln ernähren. Sofern keine Allergie besteht, sind Hausstaubmilben also nicht lästig.

Bevor Sie mit der Bekämpfung beginnen können, müssen Sie wissen, wer Ihr Feind ist. Vor allem muss ausgeschlossen werden, dass es sich um eine harmlose Mücke oder um eine Allergie handelt. Wenn diese Möglichkeit ausgeschlossen werden kann, gibt es verschiedene Methoden, um herauszufinden, wer die Stiche oder Bisse verursacht hat:

Woher kommen Insekten in der Wohnung?

Was wollen die Tiere eigentlich im Haus? Man sollte meinen, dass so eine menschliche Behausung eher unpraktisch für die Insekten ist. Kommen Ameisen und Wespen in die Wohnung, werden sie in der Regel von Lebensmittel angezogen. Das kann auch bei Motten der Fall sein, sowie bei verschiedenen Arten von Käfern und Obstmücken. Die Tiere ernähren sich von Obst, manche auch von Deftigem (Wespen beispielsweise lieben Wurst und Fleisch).

Viele Tiere sind aber einfach nur neugierig oder suchen eine ruhige Ecke zum Wohnen. Spinnen beispielsweise finden menschliche Wohnungen an sich uninteressant, finden in Fenster- und Türöffnungen aber ideale Plätze für ihre Netze. Auch Fliegen landen eher zufällig in der Wohnung und finden meist nur ebenso zufällig wieder den Weg nach draußen. Sie werden aber von Essensdüften sowie von Toiletten angezogen.

Und dann sind da noch die Moskitos, die beißenden kleinen Tierchen, die sich vom menschlichen Blut ernähren. Eigentlich tun sie das nicht, sie sind auf andere Nahrung angewiesen. Aber die Weibchen der Stechmücken benötigen zur Produktion der Eier um die Paarungszeit herum ein Protein, das im Blut von Säugetieren vorkommt. Deshalb beißen die Tiere nur während einiger Sommermonate, und auch nicht alle tun das.

Welcher Geruch vertreibt Ungeziefer?

Sollten Ihre Pflanzen noch gar nicht von Schädlingen befallen sein - gut. Damit das auch so bleibt, helfen zwei Gewürze, die man fast immer zu Hause hat: Zimt und Chilipulver. Beides wird im Verhältnis 1:1 mit ein wenig Gesteinsmehl verrührt. Ab damit in einen Streuer und dann über die Blätter der Pflanze und den Boden geben. Der Zimt hält Insekten fern und Chili wirkt für Schnecken abschreckend.

"Zimt ist ein Geruch, den kein Insekt kennt, und deshalb auch nicht denkt, dass es da irgendetwas zu essen gibt."

Wie kann ich ein Insekt bestimmen?

Wichtiger Hinweis: Bei den auf unseren Hilfeseiten gezeigten Abbildungen handelt es sich um Bildschirmfotos (Screenshots). Eine Bedienung der WebApp ist darüber nicht möglich. Um die erläuterten Details umzusetzen, rufen Sie bitte sie auf und führen Sie die Aktionen dort durch. Zum Öffnen der Seite bitte hier klicken.

Zentraler Bestandteil der kostenlosen WebApp NABU Insektensommer ist eine Bestimmungshilfe für Insekten. Dieses Modul basiert auf der Technologie von Excire und wurde mit mehr als einer halben Million Fotos speziell auf Insekten trainiert. Derzeit kennt es 19 der 27 in Deutschland vertretenen Insektenordnungen und deckt damit über 98 % der Arten ab, die am häufigsten via NABU-naturgucker.de gemeldet werden.

Wie sieht die Bettwanze aus?

Einige Zeit glaubte man, dass Bettwanzen fast ausgerottet wären. Leider ist dem jedoch nicht so. Ganz im Gegenteil sogar: In vielen Urlaubsländern sind Bettwanzen weit verbreitet und werden durch Touristen wieder in Deutschland eingeschleppt. Ein Befall des eigenen Heimes geht schnell vonstatten und Sie können sich nur sehr schwer davor schützen. In unserem Ratgeber verraten wir Ihnen, wie Sie Bettwanzen erkennen, wo sich diese aufhalten und wie Sie sie am besten wieder loswerden. Außerdem klären wir in unserem FAQ viele Fragen, die Ihnen vielleicht schon auf der Haut jucken.

    • Cimex lectularius
    • Cimex hemipterus (nur Tropen)

Bettwanzen sind kleine Parasiten, die sich von Blut ernähren. Sie tummeln sich dort, wo Menschen und Tiere leben. Wanzen sind vor allem nachts aktiv und beißen dann auch ihre Opfer. Oftmals sind gleich mehrere Bisse nebeneinander sichtbar, weil die Wanze nicht immer gleich zum Blut vordringen kann. Die gemeine Bettwanze benötigt bis zu zehn Minuten, um Nahrung aufzunehmen und kann das Siebenfache ihres Gewichtes aufnehmen. Ist sie einmal gesättigt, kann sie bis zu 40 Wochen ohne Nahrung auskommen.

Bettwanzen sind vor allem dort zu finden, wo es zu einer hohen Personenfluktuation kommt. Besonders betroffen sind Hotels, Hostels, Gasthäuser, Wohnheime und andere Gemeinschaftseinrichtungen. Befallen sind jedoch auch Gesundheitseinrichtungen und Transportmittel. Oftmals werden die Bettwanzen von dort unbemerkt mit nach Hause genommen und breiten sich anschließend dort weiter aus. Es gibt einige Orte, wo Bettwanzen sich bevorzugt aufhalten. Werfen Sie einen Blick in unsere Tabelle, um zu erfahren, wo sich Bettwanzen gerne verstecken.

  • Bettgestell
  • Bezüge
  • Bilderrahmen
  • Bücher
  • Computer
  • Elektrogeräte
  • Fußleisten
  • Gepäck
  • Kissen (Schutzbezüge können Sie hier erwerben)
  • Bettbecken (Schutzbezüge können Sie hier erwerben)
  • Matratzen (Schutzbezüge können Sie hier erwerben)
  • Kleidung
  • Koffer
  • Nachtschrank
  • Plüschtiere
  • Poster
  • Rauchmelder
  • Regale
  • Rucksäcke
  • Schränke
  • Schuhe
  • Sessel
  • Sofa
  • Steckdosen
  • Taschen
  • Türrahmen
  • Tastatur
  • Teppichränder
  • Uhren
  • Wäschekorb

Welches Hausmittel tötet Insekten?

  • Fliegen surren und krabbeln hauptsächlich im Sommer herum - drinnen und draußen. Die Insekten halten sich in der Nähe von Menschen auf, weil sie dort Nahrung im Überfluss finden und ihre Eier ablegen können, am liebsten in Lebensmitteln, Müll, Kompost oder Kot.

  • Meist handelt es sich dabei um die anpassungsfähige Stubenfliege, die fast überall auf der Welt vorkommt. Mit sechs bis sieben Millimetern Länge ist sie etwas größer als ein Kästchen im Matheheft. Sie besitzt einen schwarz-grauen und mit Borsten überzogenen Körper sowie rote Facettenaugen.

  • Stubenfliegen ernähren sich von zuckerhaltigen Substanzen, die sie über ihren Rüssel aufnehmen. Weil ihr Geschmackssinn an den Füßen sitzt, krabbeln die Insekten auf Nahrungsquellen herum und tasten sie ab - um sie so zu probieren.

  • Fliegen können die Gesundheit von Menschen gefährden. Weil sie sich zuerst auf Kot und Schmutz und dann auf Nahrungsmitteln niederlassen, können sie Keime oder Krankheitserreger übertragen. Dazu gehören Salmonellen, Ruhr, Typhus, Cholera oder Maul- und Klauenseuche.

  • Die Tiere können sich in Wohnung und Garten sowie der Terrasse zur Plage entwickeln. Zwar lebt sie nur drei Wochen, aber in der Zeit kann ein einziges Weibchen bis zu 1.000 Eier legen. Du kannst die Tiere allerdings auf natürliche Weise vertreiben - mit Hausmitteln und ohne Chemie. Informiere dich, wie du schmerzhafte Stiche durch Bremsen vermeiden kannst.

© IMAGO / agefotostock

Die Stubenfliege Musca domestica kann bestimmte intensive Gerüche nicht ausstehen.

Was lockt Ungeziefer an?

Ameisen sind nützlich im Garten, können im Haus aber zur Plage werden. Stark riechende Hausmittel wie Zitrusschalen, Lavendel oder Minze haben sich bewährt. Auch ein dicker Kreidestrich oder eine Spur aus Gartenkalk kann sie stoppen. Lebensmittel und Tierfutter nicht offen stehen lassen. Abfälle täglich aus der Wohnung bringen.

Nach Wespen zu schlagen, ist nicht ratsam. Das macht sie nur aggressiv.

Wespen fliegen auf zuckerhaltige Lebensmittel und tierisches Eiweiß. Stehen Kuchen oder Grillfleisch offen im Garten, sind Wespen nicht weit. Nach ihnen zu schlagen oder sie anzupusten, macht Wespen aggressiv. Sinnvoller ist es, sie mit einer sogenannten Ablenkfütterung vom Tisch wegzulocken, also abseits des Tisches einen Teller mit Essen hinzustellen. Am besten eignen sich dafür reife Trauben. Bunte Kleidung sowie Parfüm oder parfümierte Cremes vermeiden, davon fühlen sich die Tiere angezogen. In Wespenfallen mit süßen Lockstoffen sterben die nützlichen Tiere einen qualvollen Tod. Wespen stehen unter Naturschutz. Ihre Nester zu entfernen ist ohne Genehmigung verboten. Ohnehin kommen sie nach einer Saison nicht mehr in ihr altes Nest zurück.

Maden sind beinlose Larven - etwa von Fliegen. Wenn sie auf Lebensmitteln zu erkennen sind, sollte die Nahrung sofort in der Mülltonne entsorgt werden. Um Maden vorzubeugen, dürfen Lebensmittel nicht offen in der Küche stehen, sondern sollten in verschließbaren Gefäßen lagern. Fliegengitter am Fenster verhindern, dass die Insekten in die Küche gelangen.

Was hat jedes Insekt?

Unsere Welt ist voller Insekten – ihre bunten Farben und die vielen verschiedenen Formen laden uns Menschen immer wieder zum Staunen ein. Obwohl die Kleinen unterschiedlicher nicht aussehen könnten, haben sie unglaublich viele Gemeinsamkeiten.

Wie sieht das Insekt taubenschwänzchen aus?

War das da etwa ein Kolibri an meinem Flieder? Nein, das kleine hektische Tierchen in Ihrem Garten ist keineswegs ein kleiner Tropenvogel, sondern ein Schmetterling – genauer gesagt, ein Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum). Den Namen hat der Schwärmer wegen seines geteilten, weißgefleckten Hinterteils, das einem Vogelschwanz ähnelt. In Wirklichkeit handelt es sich jedoch um verlängerte Schuppen, die ihm beim schnellen Navigieren helfen. Auch unter den Namen Karpfenschwanz oder Kolibri-Schwärmer sind die Schmetterlinge bekannt.

Die Verwechslung mit einem Kolibri kommt nicht von ungefähr: Allein die Flügelspannweite von bis zu fünf Zentimetern (im östlichen Verbreitungsgebiet bis zu sieben Zentimetern) lässt erst einmal nicht an ein Insekt denken. Dazu kommt der auffällige Schwirrflug. Das Taubenschwänzchen kann sowohl vorwärts als auch rückwärts fliegen und scheint beim Nektartrinken regelrecht in der Luft zu stehen. Auf längeren Strecken erreichen die Tiere eine Geschwindigkeit von bis zu 80 Stundenkilometern. Der bis zu drei Zentimeter lange Rüssel kann bei flüchtigem Hinsehen leicht für einen Schnabel gehalten werden. Der Körper der Tiere ist kompakt und am vorderen Teil behaart. Die Farbe des Taubenschwänzchens ist unauffällig graubraun mit weißen Haarbüscheln an den Seiten. Die Fühler werden nach vorne hin keulenförmig breiter.

Das Taubenschwänzchen ist ein Wanderfalter und kommt meistens im Mai und Juli aus Südeuropa über die Alpen nach Deutschland. Bis vor ein paar Jahren war normalerweise in Süddeutschland Endstation für die Schmetterlinge. In den extrem heißen Sommern 2003 und 2006 stieß das Taubenschwänzchen jedoch ungewöhnlich weit in den Norden Deutschlands vor. Durch den stetigen Temperaturanstieg in den letzten Jahren hat sich der Exot inzwischen auch bei uns in Deutschland niedergelassen. Taubenschwänzchen finden sich weltweit verbreitet von Island und Nordrussland bis nach Vietnam und Indien.

Welchen Geruch hassen alle Insekten?

Um Mücken zu vertreiben, musst du vor allem auf die richtigen Gerüche setzen. Einige Duftstoffe und Aromen ziehen die Mücken an – andere sind für die Insekten eher unangenehm. Diese Pflanzen gegen Mücken verströmen Gerüche und ätherische Öle, die die Tiere nicht mögen:

  • Lavendel
  • Salbei
  • Zitronengras
  • Gewürzlorbeer
  • Tomaten
  • Walnussbaum
  • Katzenminze
  • Zitronenmelisse
  • Duftpelargonie
  • Lillibet
  • Bergamotte

Wenn du solche Pflanzen im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse anpflanzt, hast du einen natürlichen Mückenschutz.